Pressestimmen zum Ende von donews
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Ende von "donews" beschlossen
Online-Lehrredaktion des Journalistik-Studienganges bekommt neue Ausrichtung
(Ruhr Nachrichten vom 21. 04. 2006)
Beim Internetportal "donews.de" verdienen sich Journalistik-Studierende der Universität ihre ersten Sporen im Online-Journalismus. Sie arbeiten dort unter aktuellen Bedingungen und mit guter Resonanz. Jetzt steht "donews" vor dem Aus. Der Institutsvorstand hat endgültig beschlossen, das Angebot einzustellen. Die Lehrredaktion wird allerdings weiterhin bestehen, nur mit anderem inhaltlichen Zuschnitt, wie Prof. Horst Pöttker erklärt.
Die Konzeption für den neuen Internetauftritt zum Thema Medienjournalismus" will Pöttker im kommenden Sommersemester mit den Studierenden erarbeiten. Im folgenden Wintersemester soll die Seite dann unter neuem Namen ans Netz gehen. "Der Studiengang verfügt über drei weitere Ausbildungsmedien, die sich mit dem Campus und lokalen Nachrichten beschäftigen", erklärt Pöttker. Da könne es sicherlich nicht schaden, eine Lehrredaktion anders auszurichten.
Fachschaft und Studierende allerdings befürchten eine Verkürzung des Angebots. "Es ist zu vermuten, dass die aktuelle, multimediale Arbeit in der jetzigen Form nicht weitergeführt wird", sagt Ingo Uhlenbruch, wissenschaftlicher Mitarbeiter. Die Redaktionsdienste, Recherche vor Ort sowie das Erstellen von Video-, Audio- und Bilddateien sind aber gerade das, was die Studierenden an der Online-Werkstatt besonders reizt und ihnen wichtige praktische Erfahrungen bringt. "Die neue Redaktion wird viel realitätsferner funktionieren", vermutet Uhlenbruch. Dem widerspricht der zuständige Lehrstuhlinhaber: "Die Ausbildung wird auch crossmedial erfolgen", verspricht Prof. Pöttker. "Die Studierenden sollen nicht nur Texte bearbeiten, sondern auch visuelle und Audio-Beiträge."
Die donews-Mitarbeiter allerdings zeigen sich hochgradig beunruhigt: "Andere Studiengänge bemühen sich, eine solche Redaktion aufzubauen, und hier wird ihr das Wasser abgegraben", ärgert sich ein Redakteur. - rie
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Journalistik: Donews vor dem Aus
(Westfälische Rundschau vom 28. 04. 2006)
Bei der Journalisten-Ausbildung an der Uni Dortmund wird zum kommenden Semester etwas Grundsätzliches geändert: Die klassische Lehrredaktion Online wird durch ein medienjournalistisches Internet-Portal ersetzt, das Prestige bringen soll. Die Studenten befürchten hierin eine Verschlechterung des Angebots. Das Institut für Journalistik der Universität Dortmund gilt bislang als besonders fortschrittlich, da es seinen Studierenden vier Lehrredaktionen anbietet: Print, Radio, TV und Online. Die Studenten haben sich einheitlich gegen den Schließungsplan von "donews" ausgesprochen.
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Abschied von der Redaktion donews.de
(Westfälische Rundschau vom 28. 04. 2006)
Dortmund. (mk) Dortmunder Journalistik-Studenten wehren sich gegen Pläne, die Online-Lehrredaktion "www.donews.de" allein auf Medienthemen zu reduzieren. Das Institut für Journalistik bietet den Studierenden vier Lehrredaktionen an: Print, Radio, TV und Online. Der Schwerpunkt liegt auf lokaler Berichterstattung.
"Chancen und Reiz einer Lehrredaktion liegen gerade in ihren vielfältigen Themenfeldern", sagt Stefan Dietrich vom donews-Redaktionsteam. Die Reduzierung auf Medienjournalismus sei da überhaupt nicht sinnvoll. Sie begrenze auch die Möglichkeiten für den Einsatz "multimedialer Elemente" wie Audio und Video. Außerdem würden Studierende im Grundstudium benachteiligt, die "donews.de" bisher mit lokalen Themen versorgen.
Der zuständige Hochschullehrer, Prof. Horst Pöttker, kontert: "Die Online-Lehrredaktion wird ja nicht abgeschafft. Sie soll künftig aber nicht mehr Dortmunder Lokaljournalismus bieten." In Zeiten knapper Kassen sei es erfreulich, wenn sich "Synergieeffekte" erzielen ließen. Das sei hier möglich: Die Online-Redaktion könne sich an das schon bestehende Journalistik-Journal anlehnen, das ebenfalls medienjournalistische Themen biete. "Sie soll aber keine Kopie dieses Journals werden", so Pöttker. Der Einsatz von Multimedia sei weiter möglich, sogar ausbaufähig.
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