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 Willkommen » Service » Cha-Om Gras und Tarowurzel


Die ganze Wahrheit über unsere exotischen Zutaten


Cha-Om Gras ist ein umgangssprachliches Wort für Acacia pennata. In Thailand, Laos und Burma ist dieses Gemüse sehr viel bekannter als hier. Es kommt dort - ganz so wie es Ulla & Rike schon im Kochduell ausprobiert haben - in ein Omelette und verliert somit auch seinen beißenden Geruch und Geschmack. Mitunter wird Cha-Om Gras in Thailand für Dippe in Chili-Shrimps Soße gerührt. Es wird auch zu Currysuppen oder einfach als Gemüsebeilage zu anderen Gerichten gegessen.

 

Die Tarowurzel ist in rohem Zustand nicht genießbar und kann sogar giftig sein. Die Tarowurzel wird heute vor allem in Nigeria, Ghana, der Elfenbeinküste und Togo angebaut und wie Kartoffel zubereitet und verzehrt. Wenn man die Wurzel in Wasser gekocht hat, sollte man sie jedoch unbedingt noch einmal in frischem (neuem) Wasser abkochen, bevor man sie isst. Denn während des Kochens lösen sich schleimhautreizende Kristalle aus Calciumoxalat. Werden sie mitgegessen sorgen sie für ein Kratzen in Mund und Hals und können zu Verdauungsstörungen führen.

Da die Wurzel sehr stärkehaltig ist, wird ihre Stärke für das Binden von Suppen verwendet. Und: der hohe Stärkeanteil macht die Tarowurzel gleichzeitig zu einem Gemüse aus dem sich gut Alkohol herstellen lässt. Auf Hawaii wird aus ihr zum Beispiel "poi" gewonnen.

      

TEXT: Angela Meißner




 
   

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