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Die ungewisse Zukunft des AHS

Noch vielfältig: Das AHS-Programm.

Der Allgemeine Hochschulsport (AHS) der Universität Dortmund war seit 1980 ganz eng mit einem Namen verknüpft: Klaus Düsberg. Mit seinem plötzlichen Tod in diesem Jahr ist eine ganz große Wissenslücke entstanden. Das sagt die Sportreferentin des Allgemeinen Studierenden Ausschusses (AStA), Anja Henschel. Sie engagiert sich auch als studentische Hilfskraft beim AHS und äußert sich im Gespräch mit donews zur Zukunft des Hochschulsports in Dortmund.

 

Henschel ist zum ersten Mal 1999 mit dem AHS in Kontakt gekommen. „Da habe ich mit der Kontrolle der AHS-Ausweise angefangen“, erzählt sie. Dass sie mittlerweile in einer viel zeitaufwändigeren und verantwortungsvolleren Position ist, hängt eng mit ihrer freundschaftlichen Beziehung zum ehemaligen AHS-Leiter zusammen. „Er hat sich das alles aufgebaut und viele Träume gehabt. Ihm zuliebe mache ich auch den Job als studentische Hilfskraft. 19 Stunden sind das in der Woche“, sagt die 27-Jährige.

 

Engagiert und ambitioniert:

Anja Henschel.

 

„Traue mir die Arbeit als AHS-Leiterin zu“

 

Ihr Studium der Diplom-Pädagogik muss deshalb hinten anstehen. Allerdings macht ihr der Job beim AHS viel Spaß. Henschel könnte sich sogar vorstellen, aus dem Nebenjob einen Hauptberuf zu machen. Allerdings mit einer klaren Einschränkung: „Die Person Klaus Düsberg kann man nicht ersetzen und das würde ich auch nicht wollen. Die Arbeit als Leiterin des Hochschulsports würde ich mir schon zutrauen. Dennoch möchte ich auf jeden Fall das Studium beenden.“

 

Verantwortung für den AHS in AStA-Händen?

 

Ob der AHS allerdings in der bisherigen Organisationsform weitergeführt wird, steht noch gar nicht fest. Vorstellbar wäre beispielsweise, dass das AStA-Sportreferat die Leitung des Hochschulsports übernimmt. Henschel hält diese Lösung aber nicht für erstrebenswert. „Schließlich wechselt die Person, die den Job im AStA-Sportreferat macht, alle vier Jahre. Es wäre also keine Kontinuität in der Hochschulsport-Arbeit gewährleistet“, gibt sie zu bedenken. Ihrer Ansicht nach sollte der AHS autonom bleiben. Letztlich liegt diese Entscheidung beim Rektorat der Universität.

 

Diese drei Buchstaben stehen an der Uni

für ein umfangreiches Sportprogramm.

 

Uni zur Sportförderung verpflichtet

 

Zur Zeit ist eine reibungslose Arbeit des AHS gewährleistet. Das liegt vor allen Dingen an Klaus Düsberg, der das aktuelle Programm federführend geplant hatte. Acht studentische Hilfskräfte und ein hauptberuflicher Wettkampfreferent sorgen neben zahlreichen Übungsleitern dafür, dass den Studenten ein umfangreiches Sportprogramm offen steht. Wie das in Zukunft aussehen wird ist noch unklar. Doch die Universität ist nach Paragraph 3 des Hochschulgesetzes auf jeden Fall zur Förderung des Sports verpflichtet.

VON JÜRGEN STRICKER

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