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Fußball in Großformat

Essen und Fußball gucken: die Mensa auf dem Nordcampus.

Kein Ticket und trotzdem live dabei. Für alle Fußballbegeisterte an der Uni Dortmund, die sich nach einem Gemeinschaftserlebnis während der WM sehnen, hat das Studentenwerk vorgesorgt: In der Mensa soll eine Großleinwand aufgebaut werden.

 

Das Zauberwort bei der kommenden Fußball-WM heißt "Public Viewing". In vielen Städten sind öffentliche Vorführungen der Spiele geplant. In Dortmund zum Beispiel wird eine Riesenleinwand auf dem Friedensplatz aufgebaut. Fans, die keine Spieltickets haben werden, sollen dort ein Stadion-Gefühl bekommen und in festlicher Atmosphäre feiern können.

 

Auch an der Uni wird es diese Möglichkeit geben. Das Studentenwerk will in der Mensa auf dem Campus Nord eine Großleinwand aufstellen.

 

King Size

 

Die Leinwand samt Beamer kommt aus dem Medienzentrum. Sie ist ca. 3,7 Meter breit und 2,7 Meter hoch und soll am Fenster genau in der Mitte der Mensa aufgebaut werden. Als Erstes wird dort das WM-Eröffnungsspiel Deutschland gegen Costa Rica am 9. Juni gezeigt.

 

 

Diese Leinwand wird im Juni in der Mensa stehen.

Weitere Begegnungen mit deutscher Beteiligung werden folgen, sagt Christian Puslednik, der beim Studentenwerk die Abteilung Gastronomische Betriebe leitet. Andere Partien können auch gezeigt werden. Die Voraussetzung: Es kommen genug Leute.

 

Fußball geht durch den Magen

 

Denn das Studentenwerk plant eine regelrechte Fußball-Fete in der Mensa mit WM-Brötchen und Getränken, sagt Puslednik. Wenn nicht genug Besucher kommen, werde sich "das Ganze nicht rentieren".

 

Puslednik hofft, dass trotz später Spielzeit (die meisten Begegnungen finden abends statt) viele in die Mensa kommen werden. Er rechnet in erster Linie mit Studierenden aus den nahe gelegenen Wohnheimen.

 

 

"Jeder darf kommen"

 

Obwohl "Public Viewing" in der Mensa in erster Linie für Studierende gedacht ist, soll es keine Begrenzungen geben. "Jeder darf kommen, wir sind nicht pingelig", sagt der Geschäftsführer beim Studentenwerk Dortmund, Rainer Niebur.

 

Anders als Veranstalter öffentlicher Vorführungen auf städtischen Plätzen, macht sich Niebur keine Sorgen um die Sicherheit. "Es ist nicht das erste Mal, dass wir eine Fete in der Mensa organisieren", sagt er. "Bis jetzt ist alles friedlich verlaufen. Warum soll es bei der WM anders werden?"

 

Außerdem gelte eine Fußball-Fete in der Mensa als so genante "geschlossene Veranstaltung" im Gegensatz zu einer öffentlichen Übertragung auf dem Dortmunder Friedensplatz. Mit Polizeipräsenz auf dem Campus sei deshalb nicht zu rechnen.

 

FOTOS: Roman Goncharenko

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VON ROMAN GONCHARENKO

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