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Zielgerade nach Budapest

Höhepunkt der DM: Melanie Seeger auf dem Weg zum Deutschen Rekord im Gehen

Aus der Sicht von Eberhard Vollmer verliefen die Meisterschaften in der Dortmunder Helmut-Körnig-Halle planmäßig. „Das allgemeine Leistungsniveau ist so, wie wir es erwartet haben“, sagte der Sprecher des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV). „Es gibt keinen Leistungsabfall, aber auch keine großen Steigerungen nach oben.“

 

Sprung ins Glück: Für eine Weite von 6,56 bekam Sophie Krauel vom TuS Jena die goldene Medaille.

Doch hier liegt Vollmer nicht ganz richtig. Denn Melanie Seeger sorgte für Aufsehen. Die Potsdamerin stellte in Dortmund einen neuen Deutschen Hallen-Rekord auf: sie legte die 3000 Meter im Gehen in 11:50,48 Minuten zurück. Damit stellte sie den 13 Jahre alten Rekord von Beate Anders (11:50,90) ein.

Die Hürdenläuferin Juliane Sprenger (LG Kindelsberg Kreuztal) wurde ebenfalls Erste und war mit ihrer Leistung über 60 Meter Hürden zufrieden. Die Dortmunderin verwies die Konkurrenz mit einer Zeit von 8.02 Sekunden auf die Plätze.

Wie beliebt Erfolg macht, erfuhr die 26-Jährige Sprenger während ihrer Autogrammstunde: Dutzende Karten und T-Shirts musste sie signieren.

Im donews-Interview spricht Juliane Sprenger über ihre Leistungen in Dortmund und ihre Aussichten bei den Weltmeisterschaften in Budapest.

Susen Tiedke feierte bei den DM ein gelungenes Comeback: Mit einer Weite von 6,19 Metern holte die Weitspringerin der LG Eintracht Frankfurt Bronze.

Viele herausragende Leistungen wurden dem Publikum allerdings nicht geboten.

Woran das lag und warum viele Zuschauer trotzdem Spaß an den Wettkämpfen hatten, hören Sie hier.

Nur für wenige der 550 gemeldeten Sportler war die Körnig-Halle ein Sprungbrett zur Hallen-WM in Ungarn. Insgesamt 21 Athleten sind vom 5. bis zum 7. März in Budapest dabei. Im vergangenen Jahr starteten zehn Sportler des DLV und holten insgesamt vier Medaillen. Unter anderem Gold im Stabhochsprung durch Tim Lobinger.

„Wir wissen natürlich, dass es bei dieser Hallen-WM für uns nicht viele Medaillen geben wird, doch mit etwas Glück werden wir mehr als eine Medaille holen“, blickt Rüdiger Nickel, Vizepräsident Leistungssport im DLV, optimistisch in die Zukunft.

 

 

 

 

 

 

 

Den ersten Platz über 3000 Meter sicherte sich Sabrina Mockenhaupt vor Irina Mikitenko. Die Siegerin von der LG Sieg lief nach 8:53,77 Minuten über die Zielgerade.

 

 

 

 

Weiterführende Links:

 

Alle Ergebnisse der Deutschen Meisterschaften gibt es beim Deutschen Leichtathletik-Verband.

Mehr Fotos und Infos zu Juliane Sprenger gibt es hier.

Die Erfolgsgeschichte von Melanie Seeger ist hier nachzulesen.

Hier sind alle Termine und Wissenswertes rund um die Leichtathletik in Dortmund zu finden.

Fotos: Stefan Schwenke

VON SONJA STAMM, JÜRGEN STRICKER

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