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Geduldsspiel

Sucht den AHS-Leiter: Abraham van Veen

(InDOpendent) Das Warten hat ein Ende. Zumindest schreibt die Universitätsverwaltung die Stelle des Leiters vom Allgemeinen Hochschulsport (AHS) neu aus. Gleichzeitig gliedert sie den AHS der Verwaltung an.

 

?Ich hoffe, bis zur Stellenausschreibung dauert es nicht sehr lange?, sagt Abraham van Veen. ?Es besteht dringender Bedarf, diese Stelle zu besetzen.?  Van Veen ist Leiter des Zentrums für Studieninformation und ?Beratung (ZIB), dem der Hochschulsport angegliedert werden soll. Das ZIB dient Studierenden als erste Anlaufstelle und bietet unter anderem psychologische Beratung. ?Aufgabe des ZIB ist die Förderung des Studienstandorts Dortmund ? dazu gehört auch der Sport?, sagt van Veen.

 

Beteiligte sind mit Lösung zufrieden

 

Diese Lösung wird auch beim AHS begrüßt. ?Es ist eine gute Sache. Schließlich sind sowohl ZIB als auch AHS Stellen, die einen Service für Studierende bieten?, sagt die AstA-Sportreferentin Anja Henschel. Zudem könne man bei personellen Engpässen auf Verwaltungsmitarbeiter zurückgreifen.

 

 

Auch Michael Fahlenbock, Vorsitzender der Landeskonferenz für Hochschul-sport in Nordrhein-Westfalen, lobt die neue Struktur: ?Woanders, in Paderborn etwa, hat sich dieses System bereits über Jahre bewährt. Allerdings bedauert er, dass dieses Verfahren bisher so lange gedauert hat.

 

Und es ist noch nicht beendet: Der Text der Stellenausschreibung steht seit zwei Wochen fest, aber der Personalrat muss noch zustimmen, bevor sie veröffentlicht wird. Das soll in den nächsten Tagen soweit sein. Nach einer vierwöchigen Bewerbungsfrist folgt das Auswahlverfahren. Beim AHS hofft man vorsichtig auf eine entgültige Entscheidung bis zum ersten April.

 

Keine Einschnitte im Programm

 

Dennoch ist kein Einschnitt für die Studierenden zu befürchten. Anja Henschel hat die Planung für das AHS-Ferienprogramm und die Kursplanung für das nächste Semester gestaltet. Erfahrung damit hat sie bereits bei der gemeinsamen Arbeit mit Klaus Düsberg gesammelt. ?Sie hat das bereits im letzten Jahr gemacht, und das souverän?, lobt denn auch Marcel Meyer, Wettkampfreferent beim AHS, seine Kollegin.

 

Hat das neue AHS-Programm

geplant: Anja Henschel

 

Ein weiterer Vorteil der neuen Struktur: Die AHS-Mitarbeiter werden entlastet. Zusätzlich zu einem hauptamtlichen Leiter wird ihnen jemand zur Seite gestellt, der sich nur um Verwaltungsangelegenheiten kümmert. Bisher haben diese Aufgabe studentische Hilfskräfte übernommen.

 

Studentische Hilfskräfte behalten ihre Jobs

 

Doch diese brauchen nicht befürchten, gekündigt zu werden. ?Studentische Hilfskräfte werden weiterhin gebraucht, aber klassische Verwaltungstätigkeiten sollte jemand mit Know-how machen?, sagt Bettina Böhm Dezernentin für Akademische und Studentische Angelegenheiten. ?Wir haben eine feste Zusage, dass die studentischen Hilfskräfte ihre Jobs behalten?, bestätigt auch Anja Henschel.

 

Damit auch in Zukunft alle zufrieden sind, fehlt nur noch ein geeigneter Kandidat. Um herauszufinden, wer das sein könnte, braucht man vor allem eines: Geduld.

 

 Weiterführender Link:

AHS der Uni Dortmund

Fotos: Julia Seifert, Jürgen Stricker

VON JULIA SEIFERT

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