| BVB 2004: Der Fluch von Cottbus | ||
Glosse
Was bisher geschah: Nach einer meisterlichen Überfahrt 2002 war das stolze BVB-Schiff 2003 ausgerechnet auf der letzten Station im Cottbuser Hafen gekentert. Das Stuttgarter Schiff zog am letzten Tag der Überfahrt noch am BVB-Schiff vorbei und sicherte sich in dem Rennen den zweiten Platz.
Um die Häfen der europäischen Champions League zu erreichen und dort das Gold aus dem großen Prämientopf der UEFA zu erkämpfen, musste Steuermann Matthias Sammer mit seiner Mannschaft den Qualifikations-Umweg über Brügge nehmen. Doch sollte der BVB in Brügge Schiffbruch erleiden und eine Überfahrt voller Pleiten, Pech und Pannen folgen. Immer wieder sollte den BVB der "Fluch von Cottbus" einholen.
Prolog: Mann über Bord
Gerade als das BVB-Schiff im Juli 2003 auf der Emscher zu Wasser gelassen worden war und ins erste Manöver Ligapokal zog, sahen zwei Matrosen rot. Sebastian Kehl rempelte im finalen Gefecht mit den damals noch starken Hamburger Seemännern den schwarzen Mann um und das Seegericht in Frankfurt schickte den Wiederholungstäter sechs Wochen in den Kerker.
Auf nach London: Jens Lehmann
Matrose Jens Lehmann war schon wenige Tage zuvor im Gefecht mit Stuttgart vorzeitig in die Kabine geschickt worden. Steuermann Sammer sprach später in Rätseln: "Ich kommentiere das nicht. Warten wir mal ab, was diese Woche noch passiert." Denn Lehmann ging heimlich wenige Tage später von Bord, heuerte in der englischen Flotte an - sogar beim Flagschiff Arsenal London. Und Matrose Lehmann hat alles richtig gemacht: Die Londoner Kanoniere verloren kein einziges von 38 Liga-Gefechten auf der Insel ? Rekord!
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