| Frische Themen statt alter Klischees | |||||
Mit der Fußball-WM 2006 treten auch Dortmund und Gelsenkirchen als Austragungsorte ins Rampenlicht und treffen auf das Interesse der internationalen Medien. Und was lässt sich abseits des Spielfeldes über das Ruhrgebiet berichten? Bier, Stahl und Kohle sind längst Geschichte.
Neue und spannende Geschichten liefert seit jetzt das Portal "WM 2006 im Ruhrgebiet". Von der Stadion-Architektur zur Ticket-Vergabe, vom Fluchtverhalten bei Massenpanik bis zu Pinkelproblemen. Dazu kommen fertige Video-Clips, Hörfunkbeiträge und Bildmaterial. Rund 20 Journalistik-Studierende erstellen innerhalb eines einjährigen Projekt-Seminars dieses Portal, das laufend erweitert wird. Unter der Leitung der Diplom-Journalistinnen Stefanie Opitz und Katrin Pinetzki werden neue Themen erarbeitet und für den Web-Auftritt gestaltet. Durch eine Kooperation mit Prof. Walter Grünzweig vom Institut für Anglistik und Amerikanistik der Universität Dortmund kann die Mehrzahl der Beiträge auch auf Englisch angeboten werden.
Hoffen auf den WM-Effekt
Mit der Industrie- und Handelskammer Dortmund konnte zudem ein starker Partner gewonnen werden, durch dessen Unterstützung es möglich ist, diesen Service kostenfrei anzubieten. Für Hans-Peter Immel, Präsident der IHK, ist die Kooperation so etwas wie eine optimale Vermählung. "Die Chance der weltweiten Präsentation vor Journalisten müssen auch die Unternehmen der Region erkennen", so Immel. "Wir werden eine Image-Aufwertung bekommen, wie wir sie uns momentan nicht vorstellen können". Die IHK hofft auf bis zu 750 neue Arbeitsplätze, die durch die WM in der Region entstehen sollen.
Das WM-Portal soll durch seine Beiträge dazu beitragen, das Image der Region bei den auswärtigen Medienvertretern zu bilden - abseits der lieb gewordenen Klischees von Bier, Stahl und Kohle.
FOTO: Stefan Schwenke
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