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(eldoradio) Eröffnungsspiel in München. Na und? Auch in Dortmund wurde die WM-Eröffnung kräftig gefeiert. Vor der Live-Übertragung des Spiels Deutschland gegen Costa Rica auf einer Großleinwand trugen 32 Kinder aus der Region die Fahnen der teilnehmenden Nationen und DJ Frank Neuenfels stimmte die rund 800 Zuschauer aus den unterschiedlichsten Ländern auf das Spiel gegen Costa Rica ein.
Trinidadianer und Tobagos (das ist tatsächlich die richtige Bezeichnung), Schweden, Ukrainer, die nicht für die WM qualifizierten Griechen und Türken und natürlich Deutsche – sie alle waren gekommen, um die Eröffnung mitzuerleben. Nachdem Matthias Kantner den Stadionhit "You'll never walk alone" gesungen hatte, ging das Spiel endlich los.
Das Spiel – Stimmung pur
Die Aufregung der Fans war förmlich spürbar. Auch wenn der Gegner "nur" Costa Rica hieß. Denn ein Eröffnungsspiel hat seine eigenen Gesetze und spätestens seit Rudi Völler wissen wir, dass es keine kleinen Fußballnationen mehr gibt. Aber die deutsche Mannschaft machte von Anfang an Druck. Bereits nach sechs Minuten schoss Philipp Lahm das erste Tor für Klinsis Elf. Ausgelassener Jubel in der Halle. Fremde Menschen lagen sich plötzlich in den Armen, freuten sich mit der deutschen Mannschaft. Fußball verbindet eben. Insgesamt feierten die Fans vier deutsche Tore. Aber es wurde auch zwei Mal still in der Halle, nämlich als die deutsche Nummer Eins hinter sich greifen musste. Vier zwei gegen Costa Rica. Kein wirklich gutes Ergebnis. Aber für die Fans stand nach dem Spiel fest: Deutschland wird Weltmeister.
Die Fans sind sich über den WM-Titel einig (5s/130KB)
Das karibische Nachspiel
Nach dem Abpfiff war aber noch lange nicht Schluss, für Fußballmuffel und Musikliebhaber ging es gerade erst los. Über hundert Künstler aus Trinidad und Tobago waren angereist, um die Menschen in Deutschland auf die WM einzustimmen und sie für ihre Musik zu begeistern. Dazu gehörten Musiker wie Len "Boogsie" Sharpe und Junia Regrello, um ihr Land bei der Weltmeisterschaft musikalisch zu vertreten. Schrille Kostüme und gekonnte bis witzige Tanzeinlagen sorgten für eine Stimmung wie beim Karneval in Rio. Am Schluss stiegen die Musiker und Tänzer alle von der Bühne und bildeten mit den Zuschauern eine Polonäse.
Probespiel
Die Fans beider Länder spielten bereits am Freitag gegeneinander. Schweden ging zwar 2:0 in Führung, am Ende trennten sich die beiden Teams aber freundschaftlich mit 4:4. Fußball verbindet eben. Dass das Ergebnis kein Zufall war, zeigte das richtige Spiel am nächsten Tag. Beide Mannschaften trennten sich torlos unentschieden.
FOTOS: Evgenij Haperskij
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