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Studenten-Chappi

Nudeln gibt's in allen Variationen.

(eldoradio) Spaghetti, Tortellini, Rigatoni, Fussili und Lasagne: Die Liste der verschiedenen Nudelsorten ist unendlich lang. Besonders bei Kindern und Leistungssportlern ist die italienische Spezialität sehr beliebt. Und dabei könnten die Inhaltsstoffe von Pasta kaum simpler sein: Sie besteht nur aus Wasser und Hartweizengrieß.

 

25 Kilogramm Pasta isst jeder Italiener im Jahr. Der Deutsche bringt es dagegen nur auf lächerliche 4,5 Kilogramm jährlich, denn bei uns erfreut sich die Kartoffel noch größerer Beliebtheit. Dabei ist die Nudel doch um einiges vielfältiger: Mit Käse, Tomatensoße, Gemüse oder Fleisch – langweilig wird es auf dem Teller bestimmt nicht. Für diejenigen, die es ganz exquisit mögen, gibt es sogar Designernudeln zu horrenden Preisen in allen erdenklichen Farben und Formen, die für ein nobles Flair auf dem Mittagstisch sorgen.

 

 

Edles Pesto für den großen Geldbeutel. 

 

Das Besondere an Pasta ist ihr hoher Energiegehalt. Dieser kommt aus der Stärke, die im Hartweizengrieß enthalten ist. Was die Stärke im Körper bewirkt, weiß Doktor Nora Bönnhoff vom Fachbereich Hauswirtschaftswissenschaft:

 

 

 

 

 

 

Nora Bönnhoff über Stärke in Pasta (31 s/63,1 kB) 

 

Pasta als Energielieferant

Dadurch, dass die Stärke so langsam zersetzt wird, ist immer genug Zucker im Blut. Das bewirkt, dass man lange leistungsfähig bleibt. Nudeln werden so zur perfekten Mahlzeit für Leistungssportler. Diese müssen vor Wettkämpfen Unmengen von Pasta in sich hineinquälen, um trotz ihres hohen Verbrauchs an Kalorien, weiterhin Vollgas geben zu können.

Aber auch Unsportliche schwören auf eine Hauptmahlzeit mit Nudeln als Beilage oder sogar als Hauptgericht. Denn glücklicher Weise ist es nur ein Ammenmärchen, dass Pasta dick macht. 200 Gramm zubereitete Pasta haben gerade einmal 235 Kilokalorien. Es sind dann eher das Sahnesößchen und die Käseschichten, die für Rettungsringe sorgen und den Strandurlaub zum Spießrutenlauf werden lassen.

Für alle die, die bis zur Reise in den Süden noch gern das eine oder andere Kilo loswerden wollen, hier ein Rezept für die schlanke Linie:

 

Nulden in Tomatensoße (22 s/45,3 kB)

 

 

 

Pasta macht entgegen aller Gerüchte nicht dick

Besonders gesund sind Vollkornnudeln. Sie sehen zwar nicht ganz so hübsch aus wie normale Pasta, und sie erinnern stark an die Öko-Biolehrerin in Wollsocken und Birkenstocklatschen, die einem die Schulzeit schwer gemacht hat. Aber Vollkornnudeln liefern dem Körper eine ordentliche Portion Ballaststoffe. Und die helfen gegen Verstopfung, unter der jeder dritte Deutsche leidet.

 

Von Penne bis Spaghetti: Pasta geht immer.

 

Ob Vollkorn oder nicht, ob kurz oder lang – Nudeln sorgen für Abwechslung im schnöden Mittagessen. Weitere Gründe für die Beliebtheit der italienischen Spezialität gibt es vom Campus der Universität Dortmund.

 

 

 

 

 

Gründe warum Pasta auf jeden Teller gehört (19 s/38,3 kB)

 

Fotos: Sabrina Krähling

 

VON JULIANE WILHELM

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