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Achterbahn des Todes

„Final Destination 3“ läuft ab Donnerstag, 13. April, in den Kinos.

(eldoradio) Der Tod lauert einfach überall: Im ersten Teil der "Final Destination" - Serie war es ein Flugzeugabsturz, in Teil zwei ein Unfall auf der Autobahn. Diesmal in "Final Destination 3" ist es eine Achterbahn, die eine Schulklasse ins Verderben reißt. Wieder einmal muss eine Gruppe Schüler verzweifelt um ihr Überleben kämpfen. Und wieder einmal zeigt der Sensenmann, dass man ihm so leicht kein Schnippchen schlägt.

 

 

Eigentlich sollte es für Wendy (Mary Elizabeth Winstead) und ihre Mitschüler ein ganz besonderer Tag werden. Kurz vor dem High School-Abschlussball gehen die Schulfreunde gemeinsam auf den Rummelplatz. Doch beim Betreten der Achterbahn beschleicht Wendy ein ungutes Gefühl. Und kaum sitzt sie in einem der Wagen, hat sie eine furchtbare Vision: die gesamte Schulklasse wird in Kürze bei einem Unfall ums Leben kommen.

 

 

Wendy gerät in Panik (20s/495KB)

 

 

 

Wendys Vision vom nahenden Tod.

Zusammen mit einigen ihrer Mitschüler darf sie die Achterbahn verlassen. Und siehe da, das Unglück aus ihrer Vision trifft tatsächlich ein. Die Schüler überleben. Doch gerettet sind Wendy und ihre Freunde noch lange nicht. Denn nach dem altbekannten "Final Destination"-Prinzip lässt sich der Tod so einfach nicht überlisten. Schon bald geschehen weitere mysteriöse  Unfälle – und die Reihen der Überlebenden lichten sich.

 

Rätselhafte Fotos

 

Während den Rest der Klasse diese Ereignisse überraschenderweise eher kalt lassen, kommen Wendy und ihr Kumpel Kevin (Ryan Merriman) dem fatalen Mechanismus schnell auf die Spur: In der Reihenfolge, in denen die Schüler in Wendys Vision auf der Achterbahn gestorben wären, ereilt sie jetzt durch die Unfälle ihr Schicksal. Wendy und Kevin wollen das natürlich verhindern. Ihr einziger Anhaltspunkt: Auf den Fotos, die Wendy vor dem Achterbahnunfall gemacht hat, tauchen auf einmal merkwürdige Hinweise auf, wie die einzelnen Schüler den Tod finden werden.

 

 

Was wollen die Bilder sagen? (17s/415KB)

 

 

Makaber und bitterböse

 

 

 Alle zehn Minuten ein blutiger "Unfall".

Regisseur James Wong und Drehbuchautor Glen Morgan haben vor allem bei den makaberen Todesszenen erneut viel Einfallsreichtum und rabenschwarzen Humor bewiesen. Zwar fließt das Kunstblut großzügig, aber die Charaktere sind klischeehaft überzeichnet und scheinen das Schicksal arrogant herauszufordern. So fällt es dem Zuschauer nicht allzu schwer, in schneller Folge von ihnen Abschied zu nehmen. Anhand der Hinweise kann der Kinobesucher diesmal sogar mitraten, wie der Nächste der eher unsympathischen Klasse sein Schicksal findet. Freunde anspruchsvoller Dialoge oder subtilen Grusels dürften sich wohl kaum in den Film verirren. Ansonsten macht der Mix aus bizarren Unfällen, vertrottelten Charakteren und reißerischem Horror "Final Destination 3" zu Popcornkino vom Feinsten. Und die nächste Achterbahnfahrt ist danach garantiert um einen Nervenkitzel reicher.

 

 

 Der offizielle Kinotrailer zu "Final Destination 3". (1:18min/1,44MB)

 

 

FOTOS: Warner Bros.

 

VON LARS OPHÜLS

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