| "Softig" zum ersten Job | ||||
(InDoPendent) Michael Beume möchte lernen, sich bei einem Vorstellungsgespräch gut präsentieren zu können. Deshalb nimmt er am AStA-Projekt "Softskills" teil.
"Ein Freund von mir hatte zwar einen guten Abschluss, konnte nach dem Studium aber trotzdem keine Arbeit finden. Als stilles Mäuschen kannst du dich halt nicht so gut verkaufen!", sagt Michael Beume. Genau dieses Problem seines Freundes möchte er vermeiden. Mit vier weiteren Wirtschaftsinformatikstudenten trifft er sich zweimal im Monat und entwirft Konzepte für die Arbeit im Studierendenparlament (StuPa). "Durch ein besseres Konzept wollen wir die Studenten zum Mitwirken beim StuPA bewegen", erklärt Jens Leinenbach, der an dem Trainingsprojekt teilnimmt, seitdem es im Dezember letzten Jahres ins Leben gerufen wurde.
Die Fachhochschulstudenten profitieren also gleich doppelt von dem Projekt: Zum einen trainieren sie ihre Schlüsselkompetenzen und verbessern zudem die Arbeit des StuPa.
Arbeitsgruppen zu verschiedenen Themen
Die StuPA-Gruppe ist aber nur eine von sieben Arbeitsgruppen des Projektes "Softskills", das der AStA in Kooperation mit dem Rektorat der Fachhochschule ins Leben gerufen hat. Andrea Spitzley, die das Projekt leitet, hat selbst an der Fachhochschule studiert. "Wir wollen Schlüsselkompetenzen, die die Studenten theoretisch im Studium erlernen, im realen Kontext trainieren", sagt die Diplom-Sozialarbeiterin.
Das wollen auch die Studentinnen erreichen, die an dem Workshop "Karriereplanung für Frauen" teilnehmen, eine weitere Arbeitsgruppe von "Softskills". Die Arbeitsgruppe "G-Dur" möchte anderen Studierenden die gleichnamige Existenzgründerinitiative vorstellen, indem sie eine Werbekampagne organisiert. Während die Teilnehmer dazu Broschüren entwerfen und Informationsveranstaltungen planen, lernen sie im Team zu arbeiten.
In allen Arbeitsgruppen schulen die Studierenden durch praktisches Engagement ihr Schlüsselqualifiaktionen: Sie arbeiten im Team und lernen ihre Konzepte vorzustellen. Die Aufgaben stehen alle im einen realen Kontext, denn "die Motivation steigt je realistischer die Aufgabe ist", weiß Andrea Spitzley. In Zusammenarbeit mit dem Akademischen Auslandsamt bietet der AStA gleich zwei Workshops an: Einige Studenten gestalten für ausländische Gaststudenten eine Einführung in den Dortmunder FH-Alltag. Ein anderes Team überlegt, welche Chancen ein Auslandsaufenthalt bietet und wie die am besten umzusetzen sind. Schließlich gibt es noch zwei Trainingsprojekte, die - ähnlich wie die StuPa-Gruppe - die Gremienarbeit in den Fachschaftsräten und dem Senat verbessern wollen.
Die unterschiedlichen Workshops wollen alle die Persönlichkeitsentwicklung und Berufsfähigkeit der Teilnehmer fördern. Michael Beume hofft daher mit dem „Softskills“-Projekt seine Berufschancen zu verbessern, denn von seinem Freund weiß er, dass "viele Arbeitgeber gewisse Soft Skills erwarten".
Fotos: Lindekamp | ||||
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VON CAROLINE LINDEKAMP |
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