Céad Mile Fáilte!
![]() Auf zur grünen Insel... |
...das ist irisch und heißt: tausendmal willkommen - zum donews-Blog aus Irland. Für donews berichtet aus Dublin Sönke Klug in loser Folge über Abenteuer des Erasmus-Studiums zwischen Pubs und Parks, zwischen Klippen und Küsten. Über das Irland aus der Kerrygold-Werbung, über das Friedensprozess-Irland, über das Irland, das über Nacht reich wurde. Oder es schon immer war.
|
28.02.06 18:05 Uhr. Heute sind alle Klischees über das irische Wetter wahr geworden. Endlich. Chronogie des Witterungs-Wahnsinns:
09:00 - Strahlender Sonnenschein, keine Wolke am Himmel 12:00 - Plötzlich einsetzender Schneesturm (!) 12:10 - Plötzliches Ende des plötzlich eingesetzt habenden Schneesturms 12:12 - Strahlender Sonnenschein 13:59 - Plötzlich einsetzender Schneesturm, Sicht unter 70m 14:11 - Plötzliches Ende...usw 14:13 - Strahlender Sonnenschein 16:10 - Schneesturm, zwar plötzlich, aber nicht me... [mehr] Kommentare (2) |
|
25.02.06 20:41 Uhr.
![]() Mit Glasflaschen, Steinen und Feuerwerkskörpern haben Randalierer in Dublin am Rande einer protestantischen Kundgebung die Polizei angegriffen. In den stundenlangen Auseinandersetzungen wurden acht Zivilisten und sechs Polizisten verletzt. 25. Februar, 13:30 - die Polizei sperrt Dublins Einkaufsmeile O'Connell Street komplett ab, weil immer mehr Menschen gegen die "Love Ulster"... [mehr] Kommentare (2) |
|
20.02.06 13:31 Uhr. Zum Zelten ist es zu kalt. Für die Iren vielleicht nicht, die gehen um diese Jahreszeit auch baden ("Die Irische See ist jetzt viel wärmer als im Sommer!"), aber für den durchschnittlichen Kontinentaleuropäer ist es definitv kein Camping-Wetter.
Was unweigerlich die Wohnungsfrage aufwirft. Und das ist eine Frage, auf die es in Dublin keine leichten Antworten gibt. Wer ein Dach über dem Kopf möchte, egal wie, kann mindestens grob 400 Euro pro Monat einplanen. Weiter draußen ist es etwas billige... [mehr] Kommentare (3) |
|
12.02.06 22:25 Uhr. Full Irish Breakfast: Speck, Kartoffeln, Würstchen, gegrillte Blutwurst, Bohnen, Ei, Tomate, Toast, Tee, Tee und noch Tee dazu. Es gibt zwei Theorien, warum diese Delikatesse "full" heißt. Die eine ist, dass man nach Genuß derselben bis mindestens zum Abendessen "full" ist. Das kann aus eigener Erfahrung bestätigt werden, ist aber wohl weniger wahr als die Theorie, dass "full" einfach "komplett" bedeutet. Und wenn die Iren komplett sagen, meinen sie komplett.
Mit diesem Frühstück-Mittag-und-Te... [mehr] Kommentare (2) |
|
06.02.06 12:43 Uhr. Es ist alles so wild, im wilden Westen Irlands. Vier Stunden mit dem Mietwagen von Dublin an die Westküste, in eine andere Welt. Wild ist die Natur, karg und arm, das Land hat nie etwas anderes als Landflucht gekannt. Wild sind auch die Menschen.
Wie soll man es sich sonst erklären, dass 22 Iren mit kurzen Hosen und roten Köpfen sich an einem trüben Februarmorgen am Strand der Sligo Bay treffen, um Fußball zu spielen, 4 Grad über Null. Seitenaus ist die See, und in dieser Richtung kommt vor New... [mehr] Kommentare (2) |
|
31.01.06 22:09 Uhr. Der erste Tag in der Uni - ein typisch irischer Tag. Nichts war, wie's geplant war. Und das war gut so.
Typisch, er begann mit Warten. (Gut, nach den 25 Minuten Fußmarsch zur Uni). Nach einer halben Stunde Warten auf die Dozentin für Irische Kultur, Gesellschaft und Sonstiges kam die Leiterin der Fakultät persönlich: die Dozentin hatte einen Autounfall, würde heute nicht mehr kommen. Nichts Ernstes passiert, zum Glück, aber Autounfälle müssen geradezu typisch sein beim Dubliner S... [mehr] Kommentare (0) |
|
27.01.06 19:33 Uhr. Die Hunde von Howth haben mich wirklich ankommen lassen. Ein Trip ins Grüne nach vier Tagen und Nächten in der Stadt, die zwar charmant kleinstädtisch, aber trotzdem schnell ist. Ein Trip ins Grüne auf die Halbinsel Howth, im Norden Dublins gelegen, 20 Minuten mit der S-Bahn.
|
|
25.01.06 22:28 Uhr. Der Himmel, das Meer, die Gassen, die Pubs, die Shops, die Kleeblätter, die Kirchen, Guinness, Jameson's - erste Eindrücke, tausendfach, und angeblich sollen sie ja nicht trügen.
Irland bestätigt seine Klischees, auch schon in den ersten drei Tagen von fast fünf Monaten. Die Gastfreundlichkeit: es genügt verlorenes Herumstehen, um gefragt zu werden, wo man hinwill. Die Tradition: Dublin hat zwar 1.5 Millionen Einwohner aber den Charme einer Kleinstadt, ist gepflastert mit Statuen... [mehr] Kommentare (1) |

